Montag, 26. Januar 2015

Rechtsschreibung soll abgeschafft werden

Berlin (dpl) - Endlich! Jahrzehntelang haben sich die Deutschen bemüht, aber der DEDUN (Name gändert) konnte sich immer durchsetzen und die deutsche Rechtsschreibung verteidigen. Doch damit ist jetzt Schluss.
Wie der Bundestag heute beschloss, werde es die Rechtschreibung in ihrer gewohnten Form fortan nicht mehr geben. Grade während jeden Montag rechte Aufmärsche stattfinden, gelte es, klare Zeichen gegen den Rechtsextremismus zu setzen. Deshalb sei es nun endlich an der Zeit, die Nazipropaganda auch effektiv aus der deutschen Sprache zu tilgen. "Wenn wir schon die rechtsextremen Parteien nicht verbieten können, werden wir Sie jetzt anders bei den Eiern packen und ihnen jegliche Grundlage zur Verbreitung ihrer rechten Ideologie unter dem nackten Arsch wegziehen!", begründet Bundesinnenminister Thomas De Maizère den harschen Vorstoß.
In Zukunft soll nun jeder Bürger selbst darüber entscheiden dürfen, wie er schreibt. Dem "Die Linke"-Wähler sei es nun gestattet, sich nach dem Besten Wissen der Linksschreibung zu bedienen, Merkelanhänger dürften sogar nach neuster Mitte-rechtsschreibung schreiben, müssten aber auch dem Kurs hin zu einer Mitte-linksschreibung folgen. "Doch auch die altbekannte deutsche Rechtsschreibung darf fortleben. Nach wie vor ist es für Nazis und anderes rechtes Pack möglich, sich derselben zu bedienen. Wir sehen aber eigentlich keinen Grund, wieso sie ausgerechnet jetzt damit anfangen sollten.", so ein Bundestagssprecher.
Der Bundestag hat es übrigens nicht nur auf die Rechtsschreibung abgesehen; auch die Rechtssprechung sowie der gemeine rechte Winkel sollen von ihrer politischen Positionierung befreit werden. Ob man als nächstes auch bekannte Anhänger anderer politischer Lager, wie zum Beispiel Weblinks oder Blink
er dem kompletten politischen Spektrum eröffnet, blieb offen.

Text: Hamster

Sonntag, 11. Januar 2015

Lama freut sich über Zuwendungen aus ganzer Welt

Gibt es auch in anderen Sprachen: Je suis Charlie
Berlin (dpo) - Seit Tagen kursiert im Internet ein neuer Trend. Per Hashtags wie #jsC #nsC bekunden Internetnutzer aller Nationen Solidarität. Doch womit eigentlich? Die Postillama-Redaktion hat sich aufgemacht, diese Frage zu beantworten und sich dabei auch von Terrormeldungen nicht aufhalten lassen.

Zuerst gilt es zu klären, wann der Wahnsinn mit den Häschtähgs begann. Nach stundenlangem Zurückblättern in der Ausgabe des Zwitscherers vom 07.01.15 kann um die Mittagszeit einer der ersten #jsC- Einträge lokalisiert und der Zeitpunkt des so heiß diskutierten Ereignisses eingegrenzt werden. Unsere nächste Spur ist die häufige Nennung Paris' in den Solidaritätsbekundungen und führt uns in das Zentrum der französischen Hauptstadt. Nach einem späten Flug dann das erste Hindernis auf unserer Reise: Die angestrebte Unterkunft bei unseren Kollegen in der Redaktion der größten Satireredaktion können wir vergessen, die Polizei hindert uns völlig unverständlich mit Französisch und Maschinenpistole im Anschlag am Betreten des Gebäudes. 
Es bleibt uns also nichts übrig, als mit dem Smartphone - schon wieder fünf neue Benachrichtigungen: "Für die Freiheit #jsC", "die kriegen uns mit sowas nicht kaputt! #nsC" - ein Apartment zu suchen und uns nach etwas Essbarem umzusehen. Laut Reiseführer ist zwei Straßen weiter ein hervorragendes Geschäft für koschere Speisen, aber die Pariser Polizei hat sich auch hier auf unser Kommen vorbereitet und zwingt uns zum Baguettekauf in einen Lottoladen. Nachdem wir durch die vier Tennissocken und Sandalen des Lamas sofort als Deutsche aufgeflogen sind, muss ich mich 2 Minuten um mein perfektes Französisch bemühen, bevor der Franzose dann doch das Lama erkennt: "Je pense, que je vous connais! Comment vous vous appelez?" Das Lama antwortet Pflichtbewusst mit dem Besten ihm möglichen Akzent "Moi, je suis Charlie." "Ca, c'est pas drôle!" kommt es noch vom Ladenbesitzer bevor wir hinaus gescheucht werden. Komischer Tag. Vielleicht gibt es ja am nächsten Morgen neue Erkenntnisse. 
Kaum aufgestanden, schon kommt uns eine Idee. Vielleicht mal die Abkürzung
Ist nicht Charlie: "Unser Charly"
entschlüsseln. Gesagt, getan. Was rauskommt, haut dann selbst ein Lama von den Hufen: "jsC" steht für "je suis Charlie". Die Solidarität gilt also unserem Vierbeiner? Das Lama rennt sofort und mit ungewaschenen Haaren aus dem Gebäude und schreit "JE SUIS CHARLIE!  JEEEEE SUIIIIIS CHARLIEEEEE!" und erntet von überall Applaus und "Vive Charlie!" Rufe. Ein Blick in den Filofax erklärt dann den Rest: Nachdem die Redaktion direkt nach einigen Anschlägen Flüge für uns nach Paris gebucht und Charles über die Frankreichreise informiert, ist es das Lama selbst, das vor Vorfreude in seinem unverbesserlich beschränkten Französisch überall "Je suis Charlie" postet. Da es jedoch nie Nachrichten sieht, ist es bis heute nicht nur von seinen Fähigkeiten als Trendsetter, sondern ebenfalls immer noch von seinem Ruhm und der Anerkennung durch Leute aus aller Welt überzeugt. Belassen wir es lieber dabei. Es ist eine ganz schöne Diva und ich darf sonst keine Artikel mehr schre


Text: vaP; Bild rechts: Thomas Lersch, CC BY-SA 3.0

Samstag, 13. Dezember 2014

Einigung auf UN-Klimakonferenz – Distickstoffmonoxid ist Treibhausgas des Jahres 2014


Lama, ääähhh Lima, dpl – Lange sah es nicht danach aus, als kämen die Vertreter der Vereinten Nationen in Peru noch zu einer gemeinsamen Entscheidung. Doch als wollten sie alle Kritiker Lügen strafen traten die anwesenden Staats- und Regierungschefs oder endsandte Vertreter zum Abschluss zufrieden lächelnd vor die Kamera. 

Nach einer intensiven Diskussion sei eine von allen mitgetragene Entscheidung gefallen: Distickstoffmonoxid (N2O), im Volksmund auch Lachgas genannt, wird das Treibhausgas des Jahres 2014. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon lieferte selbst die Begründung für die Entscheidung: „Bei Klimawandel, Ozonschicht und Treibhausgas denkt jeder sofort an CO2 oder Methan, die älteren werden sich auch noch an FCKW erinnern. Den Beitrag, den Lachgas jedes Jahr zur Klimaerwärmung beiträgt, vergisst man dabei aber oft.“ 
Gibt es auch zur Betäubung unterwegs: N₂O

Kaum jemand wisse, dass Lachgas eine Treibhauswirkung hat, die fast 300fach so groß ist, wie die vom allseits bekannten Kohlenstoffdioxid. Damit sei Lachgas zwar noch immer nicht das wirksamste Treibhausgas, dennoch werde sein Einfluss in den letzten Jahren immer größer. Besonders erfreut über die Auszeichnung sind Landwirtschaftsverbände und besonders die Verbände der Fleischwirtschaft in den großen Industrieländern, die als die wichtigsten Promoter und Verursacher von N2O gelten. 

„Diese Nominierung ist für mich ein Plädoyer für die Ursprünglichkeit.“, freut sich Rindermastbetreiber Dave Johnson. „Kohlendioxid wird doch häufig von technischen Apparaten, Motoren, oder großen Fabriken produziert. Unser Gas entsteht noch fast ausnahmslos natürlich im Darm von Zuchtrindern. Ich finde das durchaus romantisch“. 
Auch US-Präsident Barack Obama ist zufrieden mit dem Ergebnis der Konferenz. Die Einigkeit zeige, dass die internationale Gemeinschaft funktioniere. Neben dem Beitrag zum Klimaschutz habe man zudem hoffentlich auch ein Zeichen dafür gesetzt, dass auch Minderheiten nicht vergessen werden. 

Text: AdG

Sonntag, 26. Oktober 2014

Sonntagsfrage? (4)

Berlin (dpl) - Seit unsere fabelhafte, fleißige, freundliche, fantasivolle und überaus fähige Bundeskanzlerin auf dem Nationalen IT Gipfel den Faden beim dritten und fichtigstem F wie Ficken ferlor, steht die Bundesrepublik vor der Frage, an fas die Kanzlerin ferdammt nochmal gedacht haben könnte. Stecken fielleicht sogar die Freimaurer dahinter? Fir fissen es nicht und müssen uns damit zurechtfinden, dass sie final "Festnetzt" zu ihrem Fort der Fahl machte. Trotzdem fragt Sie heute das FostilLama (Unterstützt durch F-word Control):
Text: Nager ,Umfrage: In Zusammenarbeit mit Markscheid

Samstag, 25. Oktober 2014

Das machen wir doch mit Links!

Kikerikiiiiiiii! Blablablaaa und Tröö...ach lassen wir das und stellen uns der harten Realtität: Nachdem der ChefRed. uns verlassen hat, haben viele von uns sich umorientieren müssen und ein neues Leben im Internet gesucht. Gefunden haben Sie nichts, aber sie sind auf die ein oder andere interes- oder amüsante Internetseite gestoßen, die wir nicht verpassen wollten, an dieser Stelle unters Volk zu streuen (Heute mit einigen Extras ;D):


1. Wer auf dem russischen Partnermarkt überleben will, muss kreativ werden.
Danke an Name Einfügen

2. Glanzvolle Vorbilder einer glanzvollen Rasse.
Danke an

3. Aus aktuellem Anlass sollte man in München besser einen Blick auf den Gefahren-Atlas-München  werfen.
Danke an Horst

4. Wer mal nach Berlin kommt, sollte unbedingt den besten Döner der Stadt essen. (Beachtet nicht die lange Schlange. Anderthalb Stunden kann man ruhig mal warten für anständiges Essen.)
 Danke ans Affi
 
Zusatzlink 1:
Ein schönes Konzert für unsere Musikbegeistereten. (Das Video lässt sich leider nicht einbinden)
Danke an

Zusatzlink 2:
 Wir haben schon lange eine Hymne gesucht, und ich glaube, wir sind nun fündig geworden. Nur das mit der Ente wäre noch zu klären...
(P.s.: Es gibt auch eine Zehn-Stunden-Version. Zum Zeitvertreib, bis der Chef wiederkommt.)
 
 Danke an Name Einfügen

Tierauflauf in Münchener Stadtzentrum

Bietet viel Platz für komische Gestalten: München
München(dpl) - Sie wollen heute nach München reisen? Lassen Sie es sein! Denn wie der Sprecher des bayerischen Innenministeriums heute morgen in einer außerordentlichen Pressekonferenz mitteilte, haben sich seit dem gestrigen Abend in zunehmender Zahl Haus-, Wild-, Huf-, Nutz-, Zoo- und Lasttiere mit allen nicht bestreikten Verkehrsmitteln auf den Weg nach München gemacht. 

"Wir rechnen mit einem großen Tieraufkommen am Münchner Hauptbahnhof, zu dem man ähh...., nur zehn Minuten und auch..., äh am Flughafen, aber da das praktisch das Selbe...äh, laufen die alle am Flughafen, ähh...am Hauptbahnhof zusammen.", so der Sprecher. Neben den vielen Tieren seien aber auch überdurchschnittlich viele Gegenstände und fiktive Personen auf den Straßen und Schienen unterwegs, um sich in der Münchener Innenstadt mit einem riesigen Pulk Münchener Pizzabäcker zu einem noch größeren Pulk merkwürdiger Gestalten zusammenzuschließen und durch die Stadt zu ziehen. Man habe schon alle Gastronomen der Stadt vorgewarnt, dass man vermute, die Massen seien eventuell auch gekommen, um einmal das hervorragende, traditionell hergestellte, bayerische Bier und eine hervorragende, traditionell hergestellte, bayerische Weißwurst zu verzehren. 

 
Schürt Angst: Affe

"Wir werden alle zur Verfügung stehenden Polizeikräfte mobilisieren, um dem Pöbel nach dem zu erwartenden Besäufnis mit hervorragendem, traditionell hergestelltem, bayerischem Bier Einhalt zu gebieten und sind darauf vorbereitet, springende und sich am Sack kratzende Primaten mit Bananen und Trockenfrüchten ruhig zu stellen. Es würde uns jedoch ungemein weiterhelfen,zu wissen, aus welchem Grund es zu dieser Großveranstaltung kommt und welche Motive dahinter stehen. Woher kennen sich diese Kreaturen? Was haben sie vor? Werden sie friedlich bleiben?", fragte der Sprecher und schloss mit der Bitte ab, sich bei der Polizei zu melden, wenn man Informationen zu diesen Vorgängen hätte. An dieser Stelle der Pressekonferenz verließ der Reporter des PostilLama den Saal, um nicht laut loszuwiehern. Also bitte...haha...melden Sie sich...*mfpruuuust*...bei der Poliiiihihihizei!

Text: Hamsterix , Bild oben: Ingo Diron, CC BY-SA 3.0

Freitag, 24. Oktober 2014

Nach Vorbild von Amazon: Deutschlands erster SPAM-Laden eröffnet


Jetzt nicht mehr nur Online und sogar auf Deutsch: Unschlagbare Angebote

Gütersloh (dpl) – Der Branchenriese hat es vorgemacht: Nach jahrelangen dauerhaften Erfolgen im Online-Business eröffnet Amazon nun auch ganz analoge Geschäftsfilialen. Ein Teil des online erhältlichen Produktangebotes wird so für den Kunden greif- und direkt mitnehmbar. Ein Modell, das den Einzelhandel revolutionieren könnte. Das sehen viele Ökonomen und Wirtschaftsexperten so, nicht überraschend also, dass sich schnell die ersten Nachahmer in Position bringen. 

So startet schon im November und pünktlich zum Weihnachtsgeschäft in Gütersloh ein völlig anderer Geschäftszweig mit dem Straßenverkauf: Deutschlands erster SPAM-Shop eröffnet. Dabei ist der SPAM-Shop ähnlich wie bei Amazon als Marktplatz für ganz verschiedene Anbieter zu begreifen. Internationale Händler aus Bangladesh, China, Indien, Thailand, Tschechien und anderen Ländern bieten dort zu besonders günstigen Preisen Medikamente (besonders beliebt sind Potenzmittel), Uhren, Handys und sogar Kredite an. Für die geprüfte Qualität verbürgen sich die Anbieter selbstverständlich.
Wird Amazon helfen: Spam-Schutz
Ergänzt wird die Produktpalette noch um eine völlig neue Dimension des Einzelhandels: der SPAM-Shop bietet eine Börse zum Austausch von milliardenschweren Geschäftskontakten oder auch der Vermittlung von reichen aber familienlosen Erbwilligen und Personen, die gerne bereit sind, ein Erbe auf sich zu nehmen. Den größten Kundenzustrom erwartet sich das Handelsnetzwerk aber über die attraktiven Gewinnspiele mit täglichen Sachpreisen wie Tablets, Autos, Computern sowie Geldpreise in Millionenhöhe. Der Kniff: Die Kunden müssen nicht mal Teilnehmen, es kann quasi jeder  Bürger als Gewinner gezogen werden – man muss nur zum entsprechenden Zeitpunkt vor Ort sein. Alternativ bietet der SPAM-Shop aber auch den rundum-sorglos-Gewinnservice an: Wer seine Kreditkartennummer, Bank- und Kontaktdaten hinterlegt muss nicht täglich kontrollieren, ob er/sie/es zu den Glücklichen gehört. Die Betreiber kümmern sich um alles Weitere.
Nach dem überzeugenden Erfolg im eMail-Business versprechen Experten dem SPAM-Shop ebenso Erfolge auf dem analogen Markt. Vielleicht gibt es einen SPAM-Shop ja demnächst schon direkt in Ihrer Nähe. 

Text: AdG